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  Versicherungsschutz
 
Versicherungsschutz
(HFUK Nord und die FUK Mitte informieren)

Feuerwehrveranstaltungen und kameradschaftliche Zusammenkünfte sind feuerwehrdienstliche Veranstaltungen und damit grundsätzlich versicherte Tätigkeiten. Die Veranstaltungen müssen einen Bezug zur Feuerwehr haben und von der Feuerwehr organisiert sein.
(Im folgenden einige Auszüge aus der Zeitschrift "Feuerwehr" 12/10)

  • Der Träger der Feuerwehr (Stadt bzw. Gemeinde) soll Kenntnis von derartigen Veranstaltungen haben und seine Zustimmung gegeben haben.
  • Veranstaltungen wie Kameradschaftsabende, Jugendzeltlager etc. dienen der Kameradschaftspflege und stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl. Sie stehen ebenfalls unter dem Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung.
  • Jede Veranstaltung hat einen offiziellen Beginn und ein offizielles Ende.
  • Mit dem Ende der Veranstaltung endet grundsätzlich auch der Versicherungsschutz. Bei einem längeren Verbleib am Ort wird der Versicherungsschutz zunächst unterbrochen, bis zum Antreten des Heimweges. Der Heimweg ist dann wieder Versichert.
  • Dauert die Unterbrechnung aber länger als zwei Stunden, erlischt der Versicherungsschutz ganz, er gilt dann auch nicht mehr für den Heimweg.
  • Wege zum und vom Dienst sind grundsätzlich versicherte Wege. Es sollen möglichst die direkten Wege sein, diese dürfen nicht unterbrochen werden. Auch hier gilt die Regel der zwei Stunden.
  • Wenn Veranstaltungen bevorstehen, kann bei der Vorbereitung anhand der folgenden Punkte zusammenfassend festgestellt werden, ob der gesetzliche Unfallversicherungsschutz gegeben ist.
    • Versichert sind nur Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren und Helfer, die sich auftragsgemäß in den Dienst der Freiwilligen Feuerwehr eingliedern.
    • Es handelt sich um eine organisierte feuerwehrdienstliche Veranstaltung (angemeldet, Beginn und Ende stehen fest, es besteht ein inhaltlicher Bezug zur Feuewehr)
    • Alkoholgenuss kann der Versicherungsschutz unter bestimmten Umständen ausschließen!

Bei einem Vollrausch ist der Unfall grundsätzlich als Arbeitsunfall abzulehnen, denn in solchem Zustand ist ein Versicherter nicht mehr in der Lage einer versicherten Tätigkeit in ausreichendem Maße zielgerichtet nachzugehen.

 
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